Zeitfenster-Buchung
Ein Zeitfenster verwandelt eine unkalkulierbare Menge vor der Tür in eine planbare Zahl pro halbe Stunde.
Bei der Buchung mit Zeitfenster wählt der Besucher nicht nur den Tag, sondern auch einen Zeitraum für seinen Einlass. Pro Fenster steht eine feste Zahl von Plätzen zur Verfügung. Das verteilt den Andrang gleichmäßig über den Tag, begrenzt die gleichzeitige Belegung und macht die Besucherzahl im Haus jederzeit vorhersehbar.
Wie lang ein Fenster sein sollte
Als Faustregel gilt: so lang wie der Einlass dauert, plus Reserve. Dreißig Minuten sind für Museen üblich, fünfzehn für Führungen mit festem Beginn, sechzig für Bäder und Ausstellungen, bei denen die Aufenthaltsdauer ohnehin lang ist.
Die Zahl der Plätze je Fenster richtet sich nicht nach der Gesamtkapazität, sondern nach dem Engpass. Das ist oft die Kasse, die Garderobe oder ein schmaler Gang, nicht der große Saal dahinter.
Was Besucher dabei stört
Zu enge Fenster erzeugen Angst, zu spät zu kommen. Ein Hinweis, dass der Einlass innerhalb des Fensters jederzeit möglich ist, nimmt diesen Druck und senkt die Zahl der Anrufe deutlich.
Der zweite Ärger entsteht bei Gruppen. Vier Personen, die getrennt buchen, landen in vier verschiedenen Fenstern. Deshalb sollte die Buchung mehrerer Plätze in einem Vorgang möglich sein, ohne dass jemand rechnen muss.
Zeitfenster bei Passavo
Sie legen Länge, Anzahl der Plätze und den Zeitraum fest; das System erzeugt daraus die Fenster für den ganzen Tag oder die ganze Saison. Tickets für Museen und Tickets fürs Schwimmbad laufen damit nach demselben Muster. Für Tickets für Ausstellungen mit engem Rundgang gilt dieselbe Rechnung.
Auf der Karte steht das gebuchte Fenster, sodass der Besucher weiß, wann er erwartet wird. Am Eingang prüft der Scanner den Tag; ob Sie jemanden früher hereinlassen, entscheiden Sie selbst.
Auch gesucht als
- Zeitfenster Buchung
- Zeitfenster-Ticket
- Einlass nach Uhrzeit
- Besuch nach Zeitraum
Häufige Fragen
Wie viele Plätze pro Fenster sind sinnvoll?
So viele, wie Ihr Engpass in dieser Zeit verkraftet. Das ist meist die Kasse oder der Zugang, nicht der Raum selbst.
Was, wenn jemand sein Fenster verpasst?
Sie entscheiden, ob Sie ihn im nächsten Fenster einlassen. Die Karte gilt den ganzen Tag, der Scanner hält Sie also nicht auf.