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Töpferscheibe mit Werkzeug in einer Keramikwerkstatt

Begriffe rund um Ticketverkauf und Einlass

Wer Karten verkauft, stolpert über Wörter wie Vorverkauf, Ticketvalidierung oder Tagesabschluss — hier steht kurz, was sie bedeuten.

Diese Sammlung erklärt die Sprache, in der über Eintritt geredet wird. Jeder Eintrag beantwortet drei Fragen: Was ist das, warum geht es in der Praxis schief, und wie lässt es sich lösen. Die Begriffe stammen aus dem Alltag von Vereinen, Museen, Freibädern und kleinen Veranstaltern im deutschsprachigen Raum. Sie sind so geschrieben, dass sie auch ohne Vorkenntnisse verständlich bleiben, und sie verweisen aufeinander, wo Themen zusammenhängen.

Verkauf

Ticketverkauf

Ticketverkauf ist mehr als ein Knopf auf der Website: Es geht um Preise, Kontingente und darum, wer am Abend wirklich hereinkommt.

Online-Ticketshop

Der Ticketshop ist die Seite, auf der ein Besucher allein und ohne Rückfragen vom Interesse zum bezahlten Platz kommt.

E-Ticket

Ein E-Ticket ist kein Papier weniger, sondern ein anderer Weg: Der Beleg kommt digital und wird an der Tür maschinell geprüft.

Eintrittskarte

Die Eintrittskarte beantwortet drei Fragen auf einmal: wer hereindarf, wann er hereindarf und wofür bereits bezahlt wurde.

Kartenverkauf

Kartenverkauf ist der Teil des Geschäfts, bei dem ein Mensch die Karte herausgibt, im Laden, im Büro oder am Abend an der Tür.

Vorverkauf

Im Vorverkauf entscheidet sich, ob Sie am Veranstaltungstag planen können oder raten müssen, wie viele Leute kommen.

Kostenlose Tickets

Kostenlose Tickets sind kein Verzicht auf Organisation: Auch ohne Preis muss feststehen, wie viele Plätze vergeben sind.

System

Ticketsystem

Ein Ticketsystem ist das Bindeglied zwischen dem, was verkauft wurde, und dem, was am Eingang tatsächlich ankommt.

Ticketing Software

Die Wahl der Software entscheidet weniger über Funktionen als darüber, wem am Ende die Besucher und das Geld gehören.

Ticketmodul für die Website

Ein Ticketmodul hält den Besucher auf Ihrer Seite: Er kauft dort, wo er gerade liest, statt auf ein fremdes Portal zu wechseln.

Ticket-App

Die Ticket-App bringt das ganze System dorthin, wo am Veranstaltungstag wirklich gearbeitet wird: an den Eingang und an den Tresen.

Einlass

Einlasskontrolle

Die Einlasskontrolle ist der einzige Moment, in dem Ihre Verkaufszahlen auf die Wirklichkeit treffen.

Tickets scannen

Beim Scannen wird aus einer Karte in der Hand eine Entscheidung in einer Sekunde: gültig, schon benutzt oder falsch.

QR-Code-Ticket

Der QR-Code ist nur ein Behälter: Sicher wird ein Ticket erst dadurch, was das System beim Scannen damit anstellt.

Offline Einlasskontrolle

Die Verbindung fällt genau dann aus, wenn dreihundert Leute vor der Tür stehen. Darauf muss ein Einlass vorbereitet sein.

Ticketbetrug

Die meisten Betrugsfälle sind keine kunstvollen Fälschungen, sondern derselbe Code, der dreimal weitergeschickt wurde.

Gästeliste

Eine Gästeliste ist kein Nebenschauplatz: Wer darauf steht, belegt einen Platz, den niemand mehr verkaufen kann.

Ticketvalidierung

Validierung heißt entscheiden: Diese Karte gilt jetzt, an diesem Eingang, für diese Person, und danach nicht mehr.

Kasse

Kassensystem

An der Kasse treffen Eintritt, Getränke und Steuerrecht aufeinander, und zwar an einem Abend, an dem alle es eilig haben.

Tageskasse

An der Tageskasse entscheidet sich, ob die letzten dreißig Minuten vor Beginn ruhig verlaufen oder in Hektik enden.

Kassenbon

Der Beleg ist kein Papierkram um seiner selbst willen: Er ist der Nachweis, dass ein Vorgang überhaupt erfasst wurde.

Kartenterminal

Wer am Eingang keine Karte akzeptiert, verkauft weniger, und zwar messbar: Bargeld haben immer weniger Gäste dabei.

Tagesabschluss

Der Tagesabschluss ist die halbe Stunde, in der sich zeigt, ob der Abend organisatorisch gelungen ist.

Reservierung

Zeitfenster-Buchung

Ein Zeitfenster verwandelt eine unkalkulierbare Menge vor der Tür in eine planbare Zahl pro halbe Stunde.

Online-Reservierung

Jede Reservierung, die ein Besucher selbst vornimmt, ist ein Anruf weniger, der abends jemanden aus dem Essen holt.

Kapazitätssteuerung

Die Obergrenze ist keine Zahl aus der Verordnung allein, sondern das, was Ihr engster Punkt an einem Abend verkraftet.

Warteliste

Wenn nichts mehr frei ist, ist die Warteliste der Unterschied zwischen einem verlorenen Gast und einem vorgemerkten.

Reservierungssystem

Ein Reservierungssystem denkt in Terminen und Plätzen, nicht in Bestellungen. Genau das unterscheidet es vom reinen Verkauf.

Anmeldungen

Anmeldungen

Eine Anmeldung ist ein Ticket mit Namen: Sie belegt einen Platz und bringt zusätzlich Angaben mit, die Sie vorher brauchen.

Anmeldeformular

Jede zusätzliche Frage im Formular kostet Anmeldungen. Deshalb gehört nur hinein, was Sie wirklich vorher brauchen.

Teilnehmerliste

Die Teilnehmerliste ist das einzige Papier, das am Veranstaltungstag wirklich jeder in die Hand nimmt.

Jahreskarte

Eine Jahreskarte verkauft nicht einen Besuch, sondern eine Gewohnheit, und sie bringt das Geld vor der Saison statt danach.

Mobil

Wallet-Ticket

Ein Ticket in der Wallet muss nicht gesucht werden: Es liegt dort, wo auch die Bankkarte liegt, und meldet sich zum Termin.

Handy-Ticket

Für den größten Teil des Publikums ist das Telefon heute die Eintrittskarte, ob der Veranstalter darauf vorbereitet ist oder nicht.

Zahlungen

Zahlungsanbieter

Die wichtigste Frage beim Zahlungsanbieter ist nicht der Preis, sondern auf wessen Konto das Geld zuerst landet.

Zahlungsarten

Eine fehlende Zahlungsart ist die stillste Form des Umsatzverlusts: Der Käufer beschwert sich nicht, er geht einfach.

Auszahlung

Zwischen dem verkauften Ticket und dem Geld auf dem Konto liegt eine Frist, und deren Länge ist eine Entscheidung des Anbieters.

Kosten

Servicegebühren

Servicegebühren sind der Unterschied zwischen dem Preis auf dem Plakat und dem Betrag, der am Ende abgebucht wird.

Gebühren pro Ticket

Ein Anteil je Karte klingt bei fünfzig Karten nach nichts und ist bei fünftausend Karten der größte Posten des Abends.

Ticketverkauf ohne Provision

Ohne Provision heißt, dass der Erfolg eines Abends Ihnen gehört und nicht anteilig an die Software abfließt.

Gutschein

Ein Gutschein ist bezahlter Eintritt ohne festen Termin, und genau deshalb verkauft er sich im Dezember besonders gut.